Seminar
Was Verhaltenstherapeuten von den Kampfkünsten lernen können
M012
Termin
15.11.2020 09:00 - 16:30 Uhr
Ort
München
Referent/in
Dipl.-Psych. Stephan Panning
Teilnahmegebühr (ohne Frühbucherrabatt)
260,00 € (Preisgruppe 1 im Rahmen der VT-Wochen)
Zielgruppe
Therapeuten, die an einer Erweiterung ihres therapeutischen Spektrums und insbesondere an körperorientierten Techniken interessiert sind.
Ziele
Theoretische und praktische Vermittlung zentraler Kampfkunst-Prinzipien. Erlernen von einfachen Tai-Chi-QiGong-Übungen zur Förderung der Achtsamkeit. Einsatzmöglichkeiten von Tai-Chi-QiGong-Übungen im Rahmen von therapeutischen Prozessen kennenlernen.
Beschreibung
Tai Chi Chuan (= das höchste Prinzip des Boxens) und QiGong (= Atemübungen)
sind traditionelle chinesische Übungssysteme und vereinen Elemente aus Meditation,
Körpertherapie und Kampfkunst. Die Übungen sind geprägt von sanften Gewichtsverlagerungen
und geschmeidigen Gelenkbewegungen. Die Stille und Ruhe in der
Bewegung und die dabei entstehende leichte Trance helfen, auch den Geist zur Ruhe zu
bringen. Darüber hinaus konnten in experimentellen Untersuchungen zum Embodiment die
Auswirkungen von spezifischen Körperhaltungen auf kognitiv-emotionale Prozesse
aufgezeigt werden. Insofern können Tai Chi- und QiGong-Übungen die im Rahmen einer
Therapie stattfindenden kognitiv-emotionalen Umstrukturierungsprozesse unterstützen
und ergänzen.
Der Workshop bietet eine praktische Einführung in die grundlegenden Prinzipien des
Tai Chi und QiGong (Achtsamkeit, Atmung, Aufrichtung, Nachgeben) und vermittelt darauf
aufbauend ein einfach zu erlernendes Übungssystem, bestehend aus sechs Tai Chi - QiGong-
Einzelübungen. Weiterhin werden Parallelen zwischen den traditionellen chinesischen
Kampfkünsten und der modernen Verhaltenstherapie aufgezeigt sowie Integrationsmöglichkeiten von Tai Chi-QiGong-Übungen im Rahmen einer Psychotherapie demonstriert.

Methoden:
Vortrag, Anleitung und Übung, Praxisbeispiele und praktische Einführung.

Literatur:
Fischer, C., Schwarze, M. (2008). Qigong in Psychotherapie und Selbstmanagement.
Stuttgart: Klett-Cotta.
Linden, P. (2007). Das Lächeln der Freiheit – Selbststärkung und Körperbewusstsein.
Freiburg: Arbor.
Moestl, B. (2008). Shaolin – Du musst nicht kämpfen, um zu siegen. München: Knaur.
Scholz, W.-U. (2003). Tai Chi (Taiji) und Qigong im multimodalen


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Letzte Aktualisierung: 2019-12-15 00:00:29