Seminar
Umgang mit zwanghaften Stilen in der Psychotherapie: Herausforderungen, therapeutische Haltung, Interventionen
DD030
Termin
28.04.2020 09:00 - 12:15 Uhr, 28.04.2020 13:45 - 17:00 Uhr
Ort
Dresden
Referent/in
Dr. rer. medic. Dipl.-Psych. René Noack
Teilnahmegebühr (ohne Frühbucherrabatt)
260,00 € (Preisgruppe 1 im Rahmen der VT-Wochen)
Zielgruppe
Psychologen (Diplom/Master), Psychologische Psychotherapeuten und Ärztliche Psychotherapeuten, sowohl niedergelassen als auch angestellt tätig.
Ziele
Erweiterung Störungswissen, Kennenlernen therapeutischer Werkzeuge, deren Einsatzes sowie den Umgang mit schwierigen Therapiesituationen üben.
Beschreibung
Schwierige zwanghafte interaktionelle Stile und rigide Normen bei Patienten begleiten in der Psychotherapie häufig eine vordergründige Symptomatik, z.B. bei Angstoder affektiven Störungen. Sie können Therapiebeziehung und -fortschritt beeinträchtigen und führen häufiger zu Abbrüchen.
In dem Workshop werden verhaltenstherapeutische und psychodynamische Erklärungsmodelle für Zwanghaftigkeit sowie häufige Fallstricke in der therapeutischen Beziehung vorgestellt. Es sollen eine angemessene therapeutische Haltung gemeinsam hergeleitet, praktische verhaltenstherapeutische Werkzeuge erläutert und deren Anwendung durch eigenes Probieren geübt werden. Die Interaktion mit zwanghaften Patienten wird mit Hilfe des schnellen sequenziellen Rollenspiels für Gruppen geübt.

Methoden:
Vortrag, praktische Übungen, Rollenspiele.

Literatur:
Sachse, R. (2004). Persönlichkeitsstörungen. Göttingen, Hogrefe.
Hoffmann, N. Hofman, B. (2010). Zwanghafte Persönlichkeitsstörung und Zwangserkrankungen:
Therapie und Selbsthilfe. Heidelberg: Springer.
Schmitz, B. Schuhler, P., Handke-Raubach, A., Jung, A. (2002). Kognitive Verhaltenstherapie bei Persönlichkeitsstörungen und unflexiblen Persönlichkeitsstilen. Lengerich: Pabst.


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Letzte Aktualisierung: 2019-12-15 00:00:29