Seminar
Workshop Das Warten auf Kinder - Therapeutische Strategien bei unerfülltem Kinderwunsch, Abtreibungen, Fehl- und Totgeburten
Fortbildungsveranstaltungen 2019 (Einzelworkshop)
Termin
30.08.2019 09:00 - 17:00 Uhr, 31.08.2019 09:00 - 17:00 Uhr
Ort
München
Referent/in
Dipl.-Psych. Katrin Lambrette
Teilnahmegebühr (ohne Frühbucherrabatt)
320,00 €
Zielgruppe
Alle, die im Rahmen ihrer Arbeit in Kontakt mit Patienten mit unerfülltem Kinderwunsch, Fehl- und Totgeburten kommen (können). Eigene Fälle können gern eingebracht werden, Männer sind ausdrücklich und herzlich als Teilnehmer willkommen.
Ziele
Wissen über unerfüllten Kinderwunsch, Fehl- und Totgeburten erarbeiten, Erlernen therapeutischer Strategien, Erwerb einer inneren Haltung, die es leichter macht, Patienten in diesen Lebenslagen zu begleiten.
Beschreibung
In der Praxis begegnen uns immer wieder Patienten (Männer und Frauen), die von einem unerfüllten Kinderwunsch betroffen sind. Auch das Erlebnis von Fehl- und Totgeburten kann ein Thema sein. Diese Lebenssituationen fordern Menschen heraus, zu akzeptieren, dass der Wunsch nach einem Kind nicht immer in Erfüllung geht oder dass der Weg zu dem Kind weitaus schwieriger ist, als sie es sich anfangs vorgestellt hatten. Als Exkurse sollen das Thema Spätabtreibungen und die ethisch-moralischen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der modernen Reproduktionsmedizin ergeben, behandelt werden.
In dem Workshop werden Wissen, therapeutische Strategien und eine innere Haltung zu diesen besonderen Lebenslagen vermittelt:
Wissen über psychische Störungen, die im Zusammenhang mit einem unerfüllten Kinderwunsch sowie Fehl- und Totgeburten auftreten können, und medizinisches Hintergrundwissen in dem Ausmaß, wie es für die Therapie notwendig ist.
Therapeutische Strategien, um Patienten dabei zu begleiten, intensive Emotionen zu akzeptieren und zu durchleben: Ressourcenaktivierung sowie emotionsfokussierte Methoden und Strategien aus dem Bereich der Bewältigung komplizierter Trauer.
Eine innere Haltung, die es uns ermöglicht, Patienten in dieser Zeit, in der sie massiven
Kontrollverlust und intensive Emotionen erleben, gelassen und zuversichtlich zu begleiten.

Methoden:
Vortrag, praktische Übungen, Fallvorstellungen (der Dozentin und der Teilnehmer), Rollenspiele, Diskussion.


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Letzte Aktualisierung: 2019-04-22 00:00:20