Tai Chi und Psychotherapie Veränderungsprozesse aktiv unterstützen / Einführung DD005
Termin
13.06.2026, 09:00 - 17:00 Uhr
Ort
Dresden
Referent/in
Dipl.-Psych. Stephan Panning
Teilnahmegebühr (ohne Frühbucherrabatt)
250,00 €
Zielgruppe
Therapeut:innen, die an einer Erweiterung ihres therapeutischen Spektrums und insbesondere an körperorientierten Techniken interessiert sind.
Ziele
Theoretische und praktische Vermittlung zentraler Kampfkunst-Prinzipien. Erlernen von einfachen Tai Chi-Übungen zur Förderung der Achtsamkeit. Einsatzmöglichkeiten von Tai Chi-Übungen im Rahmen von therapeutischen Prozessen sowie für die Selbstfürsorge kennenlernen.
Beschreibung
Tai Chi Chuan (=das höchste Prinzip des Boxens) ist ein Sammelbegriff für traditionelle chinesische Übungssysteme und vereint Elemente aus Meditation, Körper-therapie und Kampfkunst. Die Übungen sind geprägt von sanften Gewichtsverlagerungen und geschmeidigen Gelenkbewegungen. Die Stille und Ruhe in der Bewegung und die dabei entstehende leichte Trance helfen, auch den Geist zur Ruhe zu bringen. In experimentellen Untersuchungen zum Embodiment konnten die Auswirkungen von spezifischen Körperhaltungen auf kognitiv-emotionale Erlebnisinhalte aufgezeigt werden. Insofern können Tai Chi- Übungen Veränderungsprozesse im Rahmen einer Psychotherapie unterstützen.
Methoden: Praktische Demonstration grundlegender Prinzipien des Tai Chi (Achtsamkeit, Atmung, Aufrichtung, Nachgeben). Darauf aufbauend Vermittlung einfacher Tai Chi -Einzel- und Partnerübungen. Weiterhin Aufzeigen der Parallelen zwischen den traditionellen chinesischen Kampfkünsten und der modernen Verhaltenstherapie sowie Demonstration von Integrationsmöglichkeiten von Tai Chi-Übungen in eine Psychotherapie